Weitere Wohnprojekte in Darmstadt und Umgebung

Villa Mathildenhöhe

Eine Wohngemeinschaft für demenzkranke Menschen in Darmstadt

Die Evangelische Krankenhaus Elisabethenstift gGmbH stellt als Vermieter das Gebäude in der Erbacher Strasse 57 seit Dezember 2006 für zwölf Mieterinnen und Mieter mit einer Demenzerkrankung zum Wohnen und Leben zu Verfügung.
Die Angehörigen erleben einen hohen Gestaltungsraum der Versorgung und sind ebenso wie ehrenamtliche Helfer fördernd miteinbezogen.
Weitere Infos unter: http://www.villamathildenhoehe.de

Altes Forstamt Jugenheim

Eine Wohn- und Lebensgemeinschaft für Menschen mit Demenz

Das "Alten Forstamt" in Seeheim-Jugenheim an der Bergstraße ist seit November 2008 das Zuhause für acht an Demenz erkrankte Menschen.
Die Bewohner werden in ihrem privaten Wohnraum von einem ambulanten Pflegedienst versorgt und rund um die Uhr durch Alltagsbegleiter unterstützt, die den Bewohnern dabei helfen ihre Eigenständigkeit trotz ihrer Krankeit weitgehend zu erhalten und zu fördern.
Weitere Infos unter: http://www.leben-im-alten-forstamt.de

StattHaus Offenbach

Eröffnung am 12. September 2014 geplant

Interessentengruppe der geplanten Demenz-Wohngemeinschaft besichtigen die zukünftigen Räumlichkeiten

Die offizielle Eröffnung des neuen Demenzentrums „StattHaus Offenbach“ der Hans und Ilse Breuer-Stiftung ist für den 12. September 2014 geplant. Angehörige, die sich für einen Wohngruppen-Platz interessieren, haben nun einen Einblick in die Räumlichkeiten erhalten, die das neue Zuhause ihrer an Demenz erkrankten Angehörigen sein werden.
Letztmals konnte man beim Richtfest im vergangenen Dezember die sich in der Sanierung befindliche Altbauvilla begutachten, so dass der Termin von den WG-Interessenten mit großer Spannung erwartet wurde. Dabei standen insbesondere die beiden für die ambulante Wohn-Pflege-Gruppe vorgesehenen Etagen im Fokus, die wie das gesamte Haus über einen neu eingebauten Fahrstuhl erreicht werden können. Insgesamt bietet das StattHaus Platz für neun demenziell veränderte Personen. Sie werden in einer Gemeinschaft zusammenleben und können ihren Alltag mit jeweils individueller Unterstützung eines ambulanten Pflegedienstes sowie von Angehörigen und freiwilligen Helfern so normal wie möglich leben. Den Mittelpunkt des Wohnbereichs bildet die offene Wohnküche, die für die Zubereitung der täglichen Mahlzeiten und weitere tagesstrukturierende Maßnahmen genutzt wird. Der Einzug der ersten Mieter ist für den Spätsommer geplant und soll in mehreren Etappen erfolgen.

Wohngruppe geht in die entscheidende Phase

Seit über einem Jahr trifft sich eine Angehörigen-Gruppe einmal monatlich, um die erste ambulante Wohn-Pflege-Gruppe für Menschen mit Demenz in Offenbach aufzubauen. Teilweise werden sie bei den Treffen von ihren betroffenen Angehörigen begleitet. „Jetzt wird es für uns alle noch einmal spannend, denn es stehen viele Abstimmungsprozesse an. In den kommenden Wochen werden die Zimmer aufgeteilt, die einzelnen Mietverträge abgeschlossen, das Inventar und sonstige Einzugsdetails besprochen sowie gemeinsam mit dem ausgewählten Pflegedienst die konkret benötigten Betreuungsleistungen bestimmt“, erläutert Jutta Burgholte-Niemitz, Leiterin des Modellprojekts, das die Hans und Ilse Breuer-Stiftung mit Unterstützung der Stadt Offenbach sowie des Landes Hessen umsetzt. „Die Angehörigen, aber auch die freiwilligen Helfer und der Pflegedienst leisten hier echte Pionierarbeit. Sie lassen sich auf eine ganz besondere Form der Demenzbegleitung ein. Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz gibt es zwar schon an vielen anderen Standorten, aber jeder Neuaufbau ist ein Abenteuer und braucht Menschen, die dies aktiv mittragen und mitgestalten.“

StattHaus-Projektleitung freut sich über die ersten „WG-Paten“

Das Konzept sieht vor, die Verantwortung für eine möglichst alltagsnahe und passgenaue Versorgung, Betreuung und Begleitung zwischen den Angehörigen, einem ambulanten Pflegedienst und freiwilligen Helfern zu teilen. Diese freiwilligen „WG-Paten“ gehören als ergänzende Stütze zum so genannten Verantwortungsdreieck dazu. Sie begleiten je nach persönlichem Interesse und Zeitbudget die gesamte Wohngruppe oder auch einzelne Personen, indem sie beispielsweise mit ausgewählten Mietern an frühere Hobbys oder Freizeitaktivitäten anknüpfen. „Das Wichtigste für Menschen mit Demenz ist der Aufbau und die Pflege von vertrauensvollen Beziehungen. Hier können freiwillige Helfer einen individuellen Beitrag leisten“, so Jutta Burgholte-Niemitz. „Untersuchungen zeigen, dass das Leben in kleinen Wohneinheiten für Betroffene zum Wohlbefinden beiträgt und Ängste oder Aggressionen – also sogenanntes herausforderndes Verhalten – reduziert wird.“ Die ersten drei WG-Paten zeigen bereits Interesse, frühzeitig mit den Angehörigen in Kontakt zu kommen.

Noch freie WG-Plätze verfügbar

Wer sich für einen Platz in der Wohn-Pflege-Gruppe, eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Demenz-WG oder für andere Bereiche im StattHaus interessiert, erreicht die Projektleitung telefonisch unter 069/2030-5546 oder per Mail an .

Weitere Informationen auf
www.breuerstiftung.de/statthaus-offenbach

Info-Telefon
06151 / 96 79 96

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