„Café Kränzchen"

Offene Angebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen


Unter dem Motto "Café Kränzchen" bietet das DemenzForumDarmstadt e.V. Familien mit Demenz verschiedene Möglichkeiten, gemeinsam einen Nachmittag zu verbringen.

Café Kränzchen in der Seniorenwohnanlage Hermannstraße: In Kooperation mit der bauverein AG bieten wir einen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und Musik in der Seniorenwohnanlage Hermannstraße an. Dieser findet einmal im Monat von 15:00 bis 17:00 Uhr statt. Eingeladen sind alle Menschen mit und ohne Demenz aus der Wohnanlage. Gäste aus der Nachbarschaft sind herzlich willkommen.

In der evangelischen Matthäusgemeinde in der Heimstättensiedlung begleiten wir einmal im Monat dienstags von 15:00 bis 17:00 Uhr das Singcafé "Aber bitte mit Sahne". Es ist ebenfalls ein offenes Angebot für Menschen mit und ohne Demenz.

In der katholischen Kirchengemeinde „St. Elisabeth“  (Gemeindezentrum Schlossgartenplatz) wird ebenfalls zum Café Kränzchen-Treffen eingeladen. Das DemenzForumDarmstadt e.V. ist dabei: einmal im Monat dienstags von 15:00 bis 17:00 Uhr. Auch hier ein offenes Angebot für Menschen mit und ohne Demenz.

Das Projekt "Café Kränzchen" wird im Rahmen von "Getup Hessen - gemeinsames Engagement im Umfeld von Pflege" gefördert. Zusätzliche Unterstützung erhalten wir durch die HSE-Stiftung, die Bürgerstiftung Darmstadt und den Rotary-Club Darmstadt-Bergstraße - vielen Dank.

Demenz und Migration

2013 bis 2015

Viele Menschen, die als „Gastarbeiter“ nach Deutschland kamen, wollten ursprünglich nach einigen Jahren wieder in ihre Heimat zurückkehren.
Schon seit einigen Jahren wissen wir, dass aber immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund hier bleiben und älter werden.
Sie leben in ihrem familiären Umfeld, mehr oder weniger in Kontakt mit der Mehrheitsgesellschaft.

Die Wahrscheinlichkeit von Demenz betroffen zu sein, nimmt mit steigendem Alter zu. Damit verbunden ist auch eine Zunahme demenzieller Veränderung bei Migrantinnen und Migranten.

Bisher finden Menschen mit Migrationshintergrund aber selten den Weg zu unseren Beratungs- und Unterstützungsangeboten, obwohl sie mit den gleichen Schwierigkeiten und Herausforderungen konfrontiert sind wie alle Familien, die von Demenz betroffen sind.

Mit dem Projekt „Migration und Demenz“ wollen wir unser Angebot öffnen und leichter zugänglich machen. Wir haben die Infoflyer unseres Vereins übersetzen und drucken lassen (türkisch und russisch) und über das Projekt „MiDiA“ (Migrantinnen und Migranten in Darmstadt im Alter) Kontakt zu den Migrantenvereinen aufgenommen. Es gab bereits Informationsveranstaltungen in Vereinen und daraus folgend Einzelberatungen von Familien mit Migrationshintergrund

Außerdem beinhaltet in dieses Projekt auch die Netzwerkarbeit durch Mitarbeit in den Arbeitskreisen „Migration und Gesundheit“ und „Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe“

Das Projekt „Demenz und Migration“ ist dank der Spende des Lions-Club Darmstadt Justus von Liebig e.V. durch ihren Benefiz-Ball „Tanzend helfen“ im Jahr 2012 möglich.
Erklärung:
Menschen mit Migrationshintergrund sind nach 1949 nach Deutschland Eingewanderte und deren Nachkommen.
Zu den Personen mit Migrationshintergrund gehören folgende Personengruppen:

  • Menschen mit einem ausländischen Pass – unabhängig davon, ob sie im Inland oder im Ausland geboren wurde
  • alle Eingewanderten unabhängig von ihrer Nationalität
  • in Deutschland geborene Eingebürgerte
  • in Deutschland Geborene mit deutscher Staatsangehörigkeit, bei denen ein Elternteil nicht in Deutschland geboren ist (dazu gehören auch die deutschen Kinder (Nachkommen der ersten Generation) von Spätaussiedlern und Eingebürgerten.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, 2014

„AStrA“ bedeutet „Aktion Stress-Abbau“

Das Projekt „AStrA“ startete im Sommer 2012, gefördert von Hessischen Sozialministerium und dem Verband der Pflegekassen und wissenschaftlich begleitet von der Deutschen Hochschule der Polizei (Münster)

Angehörige, die einen Menschen mit Demenz begleiten, sind hohen Belastungen ausgesetzt. Sie fühlen sich oft 24 Stunden am Tag im Einsatz, alleingelassen in der Organisation von finanziellen und behördlichen Angelegenheiten, ohne Entlastungsmöglichkeiten und Austausch.

Ziel des Projektes „AStrA“ , das bedeutet „Aktion Stress-Abbau“, ist es, diese Menschen in der Begleitung zu begleiten.

Wir fragen nach, welche Unterstützung Sie benötigen, planen mit Ihnen gemeinsam und begleiten die Umsetzung. Wir melden uns regelmäßig bei Ihnen. Wir bieten Ihnen Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Angehörigen und Aktivitäten mit und ohne den Menschen mit Demenz.
Sie können sich im Einzelgespräch bei uns im Büro oder bei Ihnen zuhause individuell beraten lassen.

Die wissenschaftliche Begleitung, zwei Interviews pro Jahr, wird in der Auswertung dann sagen können, wie zukünftige Angebote in der Begleitung von Familien mit Menschen mit Demenz konzipiert sein sollten, damit sie sinnvoll und nutzbringend sind.

Fachtag - Was brauchen Familien mit Demenz wirklich?

Modellprojekt AStrA „Aktion Stress-Abbau“

Seit Juli 2012 arbeitet das DemenzForumDarmstadt e.V. im Modellprojekt AStrA („Aktion Stress-Abbau“) nach §45c Abs. 4 SGB XI systematisch und gezielt an der Frage, welche Unterstützung Familien mit Demenz wirklich brauchen und was die Situation der pflegenden (begleitenden) Angehörigen nachhaltig verbessern kann.

Mit diesem Fachtag wollen wir Ihnen die bisherigen Ergebnisse des Projekts vorstellen, die teilweise durchaus erstaunlich und anders als erwartet sind. Dabei sollen neben den Ergebnissen auch die Wünsche und Forderungen von betroffenen Angehörigen nach Ergänzungen in der Versorgungslandschaft Platz finden.

Die professionellen Akteure der Altenhilfe sind eingeladen, die eigenen Angebote
vorzustellen und über die Entwicklung neuer möglicher Angebote ins Gespräch zu kommen.

Beginn

Einlass/Austellung: ab 13.30 Uhr
Beginn: 14.00 Uhr
Ende der Veranstaltung: 17.00 Uhr

Tagungsort

Offenes Haus der Kirche
Rheinstr. 31
64283 Darmstadt

Zur Anmeldung

Ehrenamt begleitet – begleitetes Ehrenamt

2012 bis 2014

Das Thema „Ehrenamt“ oder auch „freiwilliges Engagement“ begleitet den Verein DemenzForumDarmstadt e.V. seit seiner Gründung im Jahr 2000. Der Vorstand arbeitet bis heute freiwillig engagiert und schon kurz nach der Gründung entstanden die ersten niedrigschwelligen Betreuungsangebote, mit der wichtigen Unterstützung durch ehrenamtlich tätige Menschen.

Als Ergebnis eines 2007 bis 2010 laufenden Projektes zur Gewinnung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen in der Begleitung der Wohngemeinschaften wurde klar, dass freiwillig Engagierte in der Begleitung von Menschen mit Demenz nicht nur eine Qualifizierung und Einführung brauchen. Sie brauchen auch eine langfristige Begleitung in ihrer Tätigkeit, um mit den manchmal auch herausfordernden Erlebnissen umzugehen und die positiven Erlebnisse zu teilen.

So entstand das Projekt „begleitetes Ehrenamt – Ehrenamt begleitet“, dankenswerter Weise finanziert von der Share-Value-Stiftung.
Die Projektfinanzierung ermöglicht dem DemenzForumDarmstadt e.V. die Beschäftigung einer hauptamtlichen Ehrenamtskoordination als feste Ansprechpartnerin für das Thema „Ehrenamt“.

Aufgaben der Ehrenamtskoordination:

  • Erstkontakt und Begleitung der Familien, die niedrigschwellige Betreuungsangebote in Anspruch nehmen
  • Erstkontakte, Begleitung und Verabschiedung von freiwillig engagierten Menschen in allen Arbeitsbereichen des DemenzforumDarmstadt e.V.
  • Organisatorische Begleitung der niedrigschwelligen Betreuungsangebote mit Austausch, Qualifikation und fachlichem Input
  • Vernetzung der Ehrenamtsangebote in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur Darmstadt

 

Wohnen für Menschen mit Demenz im Quartier

Lebensqualität für (alleinlebende) Menschen mit Demenz in ihrem Wohnquartier in Darmstadt-Arheilgen

2011 - 2014

Dieses Projekt soll eine quartiersnahe Vernetzung entwickeln, mit dem Ziel, dass Menschen mit Demenz, die noch allein leben, möglichst lange in ihrem Zuhause bleiben und dort versorgt werden können.

Seit September 2011 läuft das Stadtteil-Projekt Arheilgen des DemenzForumDarmstadt e.V. mit dem Ziel, das Leben mit Demenz aus der gesellschaftlichen „Schweige-Ecke“ zu ziehen und einen demenzfreundlichen Stadtteil zu gestalten.
Finanziert wird das Projekt über eine Laufzeit von drei Jahren dankenswerterweise von der Merck-Rest-Cent-Aktion und der Software AG Stiftung.

Gemeinsam mit schon erfahrenen, aber auch mit neuen und neugierigen Kooperationspartner_innen wollten und wollen wir keine „Sonder-Angebote“ für Menschen mit Demenz entwickeln, sondern ein Umfeld installieren, in dem Demenz kein Ausschluss-Kriterium für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben darstellt.

Menschen mit Demenz sind Nachbarinnen und Nachbarn, Kundinnen und Kunden, Sängerinnen und Sänger, Straßenbahn-Nutzer/innen, Tierbesitzer/innen und auch Vereinsmitglieder.
Und das sollen sie auch so lange wie möglich bleiben, Zuhause sein können in der eigenen Wohnung, Integriert-Sein in der Nachbarschaft hebt die Lebensqualität und macht zufriedener. Dieses ist Hauptziel des Arheilgen-Projektes!

Das Engagement und die Kooperationsbereitschaft von Kirchengemeinden und Vereinen haben es möglich gemacht, dass in den vergangenen zwei Jahren Angebote entwickelt und installiert werden konnten. BESTEN DANK DAFÜR!!! Weitere Angebote können und sollten noch folgen, damit Demenz in unserer Gesellschaft eine Form des Alter(n)s wird und kein Ausschluss-Kriterium bleibt!

Ein großes DANKE geht an dieser Stelle an die Software AG Stiftung und die Firma Merck mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern!

Demenzfreundliche Stadt Darmstadt

Dieses Projekt wurde 2008 - 2011 freundlicherweise von der
Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region finanziell unterstützt.

In diesen 3 Jahren wurden die ersten Schritte zur Entwicklung der Demenzfreundlichen Stadt Darmstadt gegangen.

Ein wichtiges Ziel war und ist die Gewinnung der politisch Verantwortlichen einer Stadt für dieses Anliegen.
Herr Oberbürgermeister Jochen Partsch hat in seiner Funktion als Sozialdezernent der Wissenschaftsstadt Darmstadt das Projekt von Anfang an unterstützt und macht dies jetzt auch in seiner neuen Funktion.
Frau Barbara Akdeniz als Sozialdezernentin begleitet das Projekt mit gleichem Engagement.
Darüber freuen wir uns sehr. DANKE!

Im Beirat der Demenzfreundlichen Stadt Darmstadt arbeiten Multiplikatoren gemeinsam an der Realisierung dieses Vorhabens.

Erste Schritte wurden erfolgreich gegangen! Weitere werden in den nächsten Jahren folgen!

Zu "Demenz" wurden informiert (nur eine kleine Auswahl):

  • Vorträge in den verschiedensten Organisationen und Institutionen
  • Polizeibeamtinnen und -beamte des Polizeipräsidiums Südhessen
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wissenschaftsstadt Darmstadt
  • öffentliche Veranstaltungen: Filmangebote, Tanzen, Gottesdienste, Ausstellungen...
  • Sportvereine
  • Seniorinnen und Senioren bei Seniorennachmittagen

Deutlich wurde, wie wichtig es ist, dass Menschen informiert sind und das betrifft nicht nur die Angehörigen, denn das, was nötig ist, ist ein Umfeld, in dem sich Menschen mit Demenz sicher fühlen können und das geht weit über den familiären Rahmen hinaus!

Das Ziel der Demenzfreundlichen Stadt Darmstadt wird uns weiter begleiten, die Zahl der Mitstreiterinnen und Mitstreiter wird größer werden!

Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei unterstützen!

Modellprojekt Vernetzung

Gemeinsam mit den Pflegekassen hat das Hessische Sozialministerium in den Jahren 2004 - 2007 ein Modellprojekt finanziell unterstützt, das das Ziel hatte, ein Netzwerk zur Erhaltung und Verbesserung der Versorgungssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu entwickeln.

Wir haben hier in Darmstadt die schöne Situation, dass es bereits die Fachkonferenz Altenhilfe gibt, in der sich alle Akteure regelmäßig treffen und austauschen. Diese Strukturen konnten genutzt und ausgebaut werden.

Eine große Herausforderung war und ist es, mit den Ärzten zusammenzuarbeiten, da sie die Diagnose stellen und - in der Regel - über lange Jahre ihre Patienten begleiten und kennen. Erstes Ergebnis ist die Kooperationsvereinbarung, die Sie auf der nächsten Seite finden.

Wir werden weiter diese Strukturen auf- und ausbauen, damit sowohl die Betroffenen als auch ihre Familien die Versorgungs- und Entlastungsangebote hier in Darmstadt kennen und nutzen können.

Info-Telefon
06151 / 96 79 96

E-Mail senden

Do 21.02.2019 13:30
Boule - Spielen für Menschen mit (beginnender) Demenz und deren Angehörige

Eingeladen sind Menschen mit (beginnender) Demenz ...

Do 21.02.2019 17:00 - 19:00
Demenz - eine Annäherung zum besseren Verstehen

In Deutschland leben gegenwärtig fast 1,6 Millione...

Do 07.03.2019 15:00
Café Kränzchen

Im „Café Kränzchen“ haben Familien und Menschen mi...

Mi 13.03.2019 13:30
Boule - Spielen für Menschen mit (beginnender) Demenz und deren Angehörige

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Mi 27.03.2019 13:30
Boule - Spielen für Menschen mit (beginnender) Demenz und deren Angehörige

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