Eselspaziergang am 26. Oktober 2021

Ende Oktober trafen wir uns zum letzten Mal in diesem Jahr, um mit den Eseln an den Streuobstwiesen einen Spaziergang zu machen. Das Wetter meinte es gut mit uns, die Sonne strahlte zwischen den bunten Blättern hervor und kleidete den Wald in ein goldgelbes Gewand. Die vier Esel Max, Felix, Henri und Samu durften noch ein wenig gestriegelt werden und dann ging die Gruppe mit den Vierbeinern los. Zwischen den Eseln ist die Reihenfolge schon lange ausgemacht, die Gäste wechselten zwischen den Tieren hin und her. Waren manche anfangs noch etwas skeptisch und zurückhaltend, wuchs das Zutrauen beim gemeinsamen Gehen und die Stimmung wurde immer entspannter. Hie und da gabs eine kleine Pause am Wegesrand, anregende Gespräche über die Tiere, die Natur und den eigenen Alltag fanden ihren Raum. Als wir das Streuobstwiesenzentrum erreichten, konnten wir am großen Tisch verschnaufen, wo wir sogar frisch gepressten Apfelsaft zur Stärkung kosten durften.

Auf dem Rückweg nahmen zwei Esel noch ein Bad im Sandweg, bevor wir sie wieder auf ihre Weide zurückführen durften. Aber nicht nur die Esel fühlten sich „pudelwohl“. Auch die Teilnehmer, zwischen zehn und über neunzig Jahren, haben einen schönen Nachmittag miteinander verbracht. 

Wir danken der Dotter-Stiftung für die Finanzierung dieser Veranstaltung.

Vom Korn zum Brot – Hofgut Oberfeld am 05.10.2021

Ein Kulturangebot für alle Sinne

„Vom Korn zum Brot“ hieß unser neues Kulturprogrammangebot am 05.10.21, welches mit einem Besuch auf dem Hofgut Oberfeld verbunden war. Die stattliche Gruppe besuchte zunächst eine kleine Hühnerschar, die zutraulich und begierig das mitgebrachte Korn aufpickte. Einzelne Gäste wagten sogar die Fütterung aus der Hand, was schon mal zwicken kann. Danach ging es hinüber zu den großen Strohballen in der Scheune. Anblick und Geruch des Strohs weckten Erinnerungen aus der eigenen Kindheit, die in der Gruppe ausgetauscht wurden. Weiter ging es zu den großen, neuen Mühlen und in die Hofbäckerei, wo die Öfen noch warm von der Arbeit am Morgen waren und die Luft erfüllt von den leckeren Backwaren, die täglich in aller Frühe von Hand zubereitet werden.

Nach so vielen Stationen kam die Gruppe am langen Tisch zusammen, um selbst Hand anzulegen und verschiedene Mühlen und Mahltechniken zu erproben. Da wurde mit großem Eifer das Korn auf Mahlsteinen zerrieben, gemörsert oder durch die Handmühle gedreht und auch fein durchgesiebt. Es entstand ein reger Austausch zwischen den Teilnehmern und es vermittelte einen Eindruck, wie mühsam manche Technik sein kann. In der Zwischenzeit hatte unsere Begleitung vom Lernort Oberfeld einen Hefeteig angesetzt. Jeder Gast bekam einen Teigling in die Hand und sollte diesen noch eine Weile weiterkneten, bis zum Schluss ein Brötchen daraus geformt wurde. Dabei ging es in der Gestaltung sehr kreativ zu: spitz, länglich, rund, mit Rillen, Dellen oder Körnern obendrauf war das eigene Brötchen auf dem Backblech leicht von den Gästen wieder zu erkennen.

Während die Brötchen nun im Ofen gebacken wurden, war noch Zeit, die zwei Schafe zu besuchen und sich im Bauerngarten umzusehen, wo späte, blass-rosafarbige Himbeeren zum Naschen lockten und die letzten Sonnenblumen golden in der Herbstsonne erstrahlten. Zurück am langen Tisch konnte jeder Gast sein eigenes duftendes Brötchen in Empfang nehmen. Mancher konnte nicht widerstehen und hat es noch warm an Ort und Stelle probiert, andere haben es mit glücklicher Miene eingesteckt. Es war für jeden Gast ein interessanter, anregender Nachmittag, der alle Sinne ansprach und fröhliche Teilnehmer_innen nach Hause entließ.

Wir danken der Share Value Stiftung für die Finanzierung dieses Angebotes.

Eselspaziergang am 10. August 2021

Inzwischen schon so etwas wie ein Kulturprogramm Klassiker, war es am 10. August 2021 mal wieder soweit, wir machten einen „Eselspaziergang über die Streuobstwiesen.“ An diesem sonnigen Dienstag trafen wir uns mit sechs Gästen am Parkplatz, gingen zur Eselweide, halfen beim Striegeln und marschierten mit Gesa Behrens vom Streuobstwiesenzentrum, die viel über die vier Esel zu erzählen hatte, los. Es ging in einer gemütlichen Runde durch den Wald, bei dem sich die Gäste mit der Führung der Esel abwechselten, bis zum Streuobstwiesenzentrum. Viele Teilnehmer sind „Widerholungstäter“ und freuen sich nicht nur auf die anderen Gäste, sondern auch auf die ihnen inzwischen bekannten Esel. Manch einer hat sogar einen Lieblingsesel, den er nur ungern aus der Hand gibt. Die Gruppe, die voller Tatendrang unterwegs war, hatte viel zu lachen und zu erzählen, was auch daran lag, dass sich viele Gäste bereits kannten. Bei der Einkehr im Streuobstwiesenzentrum mit selbstgemachtem Apfelwein, kam dann doch auch das schwere Thema Demenz auf. Die Gäste redeten sehr offen darüber, was das für sie als Betroffene bedeutet. Einer der Gäste betonte, wie wichtig es sei „aufrecht zu bleiben und sich nicht unterkriegen zu lassen“. Am Ende wollte sich keiner so recht verabschieden und so standen wir noch ein wenig, bei den Eseln beisammen. Ein schöner Sommertag endete nach zweieinhalb Stunden mit den Worten einer der ehrenamtlichen Begleiterinnen: „Was für ein schöner, intensiver Nachmittag.“

Wir danken der Dotter-Stiftung für die Finanzierung dieser Veranstaltung.

Führung „Waldkunstpfad“ am 17.06.2021 unter dem Motto „Kunst – Natur – Identität“

Während des gemeinsamen Spaziergangs, den Frau Dette vom Verein für Internationale Waldkunst e.V. führte, konnte die Gruppe Kunst in der Natur entdecken und sich darüber austauschen.

Der Spaziergang dauerte ca. 2 Stunden, trotz Hitze, waren alle Beteiligten gut gestimmt und sehr interessiert an den Erzählungen über die Kunstwerke, die von internationalen Künstler*innen erstellt worden sind.

Alle Beteiligten verabschiedeten sich im Konsens, dass dies ein schöner und bereichernder Nachmittag war.

Kontakt mit Eseln und Menschen - Esel-Spaziergang am 31. Mai 2021

Endlich wieder raus – endlich wieder etwas zusammen unternehmen.
 

Das Wetter und die Corona-Voraussetzungen haben es gut mit uns gemeint: Veranstaltungen im Außenbereich sind wieder möglich. Und juhu: die vier Esel Felix, Henry, Max und Samu haben uns freudig begrüßt.

Mit insgesamt 8 Menschen konnten wir – unter der Begleitung von Frau Behrens vom Steuobstwiesenzentrum – wieder den Spaziergang durch die herrliche Natur unternehmen. Bei einem Erfrischungsgetränk war endlich wieder Austausch möglich und alle haben sich sehr gefreut.

Wir konnten alle förmlich auftanken nach der langen Zeit ohne schöne Aktivitäten. Der Abschied geschah gut gelaunt mit der Hoffnung auf baldige Wiederholung.

Wir danken der Dotter-Stiftung für die Finanzierung dieser Veranstaltung.

Spaziergang zum Goetheteich

Auch wenn die Wetterprognose nicht besonders gut war, den Spaziergang zum Goetheteich und um den Herrgottsberg wollten sich die Teilnehmenden nicht entgehen lassen. Gerne wären noch mehr Menschen mitgegangen …
Bei unserem Treffpunkt, dem Parkplatz zum Waldkunstpfad fanden alle ein Plätzchen für das Auto und bei bedecktem Himmel brachen wir auf in Richtung Goetheteich. Einige Teilnehmende wussten nicht, dass es den überhaupt gibt. Vorbei an einigen älteren und jüngeren Kunstwerken des Internationalen Waldkunstpfades, die zum Betrachten und Entdecken einluden, erreichten wir nach kurzer Zeit den Goetheteich mit der Schrifttafel.
Unser Weg führte uns weiter um den Herrgottsberg mit dem Goethefelsen, den wir von unten betrachteten, zum Bölle, wo wir es uns bei Kaffee und Kuchen gutgehen ließen. Gestärkt und ausgeruht führte uns der Rückweg wieder zum Parkplatz. Einstimmiges Votum beim Abschied, denn auch die Sonne kam kurz zum Vorschein: „Was für ein schöner Tag!“

Eselspaziergänge

Der Eselspaziergang durch die Eberstädter Streuobstwiesen wird im regulären Programm zwei Mal im Jahr angeboten. Es ist eine unserer beliebtesten Veranstaltungen.
Da wir das Programm umgestellt und auf die Coronabedingungen angepasst haben, findet der Eselspaziergang seit Juli monatlich statt.
Zu Beginn des Spaziergangs mit den Eseln Max, Felix, Henry und Samu holen wir die Esel auf der Weide ab und dort werden sie von Frau Behrens für den Spaziergang vorbereitet. Beim ersten Kontakt auf der Weide finden sich meistens Esel und Mensch, wobei nicht immer klar ist, wer wen ausgesucht hat …
Unser Weg führt uns durch die Streuobstwiesen zum Streuobstwiesenzentrum und wieder zurück zur Weide. Auf dem Weg bleiben die Esel gerne mal stehen, um am Wegesrand zu fressen. Sie davon abzuhalten, ist nicht immer ganz einfach und der ein oder andere Teilnehmer lernt sich im Laufe des Spaziergangs durchzusetzen.
Nach einer Pause mit leckerem Apfelsaft treten wir vom Streuobstwiesenzentrum aus den Rückweg an. Je länger der Kontakt mit den Eselmännern ist, desto sicherer werden die Menschen, die den Esel führen und am Ende des Spaziergangs ist der Abschied manchmal schwer.
Bis auf weiteres werden wir die Spaziergänge durch Bilder der jeweiligen Veranstaltung dokumentieren. So besteht die Möglichkeit, die Stimmung aufzunehmen und sich einen Eindruck zu verschaffen.  


Wir danken der Dotter-Stiftung für die Finanzierung dieser Veranstaltungen.

Führung im Prinz-Georg-Garten

Zu einer Führung für alle Sinne trafen sich Menschen mit und ohne Demenz auf Einladung des DemenzForumsDarmstadt am 17. September im Prinz-Georg-Garten. Dank einer Spende der Firma Kahrhof konnte diese Führung durchgeführt werden. Bei herrlichem Spätsommerwetter führte Udo Steinbeck die Gruppe sehr unterhaltsam durch den Prinz-Georg-Garten und wusste Interessantes über die Architektur und die Botanik zu berichten. Aber auch die Sinne kamen nicht zu kurz, denn die vielen Blumen und Kräuter luden zum Riechen und Schmecken ein. Den schönen Nachmittag ließen die Teilnehmenden im Herrengarten-Café ausklingen.

Besuch im Vivarium

Wie geplant konnte am 01. September unser Besuch im Vivarium stattfinden. Leider konnten wir jedoch nicht zu den Afrikanischen Zwergziegen, die im Streichelzoo leben.
Bei schönstem Spätsommerwetter führte Herr Velte die Gruppe zu ausgewählten Gehegen, da die Tierhäuser teilweise und der Streichelzoo wegen der Pandemie geschlossen waren.
Die erste Station war bei den Schopfmakaken und Herr Velte berichtete vom Erhaltungszuchtprogramm an dem der Zoo beteiligt ist. Weitere Tiere über die wir interessante Informationen bekamen, waren der Säbelschnäbler, die Säbelantilopen und die Riesenschildkröten - letztere können ein beträchtliches Alter und Gewicht erreichen. Der weitere Weg führte uns dann zu den Flamingos, über deren Fress- und Schlafgewohnheiten wir einiges erfuhren. Den Abschluss des Rundgangs bildeten Stopps beim Deutschen Karakulschaf, einer alten Haustierrasse, die vom Aussterben bedroht ist und den Vikunjas, einer kleinen Kamelart, die in Mittelamerika beheimatet ist und auch vom Aussterben bedroht war.
Nachdem der Wissenshunger gestillt war, konnte dann auch dem Kuchenhunger und Kaffeedurst im Cafè Eulenblick abgeholfen werden. Ein schöner Nachmittag, der nach einer Wiederholung ruft.

 

Spaziergang zum Ludwigsturm

Im Sinne des Kulturprogramms „Bewegen & Begegnen“ hat sich eine kleine Gruppe zum Spaziergang zum Ludwigsturm getroffen. Angesichts der hohen Temperaturen hat die Gruppe auf dem kürzesten Weg den Bessunger Hausberg erklommen. Leider konnten wir die großartige Aussicht nur durch einen Bauzaun genießen, aber wir haben doch den ein oder anderen schönen Blick erhaschen können.

Anschließen ging es dann zum wohlverdienten Kaffeetrinken in die Ludwigsklause. Bei sehr leckerem Kuchen, Kaffee und kalten Getränken wurde geplaudert. Nach der Stärkung und als die Wespen zu aufdringlich wurden, sind wir wieder zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Bei der Verabschiedung waren sich alle einig, dass dies ein wunderschöner Nachmittag war, der allen gut gefallen hat und nach einer Wiederholung verlangt.

Spaziergang zum Steinbrücker Teich

Eine frohgestimmte Gruppe traf sich am Donnerstag, 30. Juli 2020, auf dem „Parkplatz an den Hirschköpfen“ in der Dieburger Straße für einen Spaziergang zum Oberwaldhaus. Es war sehr warm, aber der Himmel war blau und die Sonne strahlte. Wegen des hohen Personenaufkommens durch den Ferienbetrieb am Steinbrücker Teich wurde seitens Frau Nenner vorgeschlagen, die Route zu ändern und den Weg entlang des Oberfelds zu wählen. Der Blick auf das abgeerntete Feld vermittelte einen Eindruck von der beeindruckenden Größe des Oberfeldes. Verpackte Strohballen und die besondere Beleuchtung am Nachmittag zeigten den kommenden Spätsommer an. Bei lebhaften Gesprächen war bald der Wald mit seiner angenehmen Kühle erreicht. Die Spuren vergangener Stürme und Unwetter lieferten Gesprächsstoff über Klimawandel und Forstwirtschaft. Nach kurzer Zeit waren wir am Oberwaldhaus angekommen. Alle freuten sich unter hohen Bäumen ein angenehmes Plätzchen zu finden. Mit Kaffee und Kuchen fühlten wir uns beschenkt und für den Rückweg gestärkt. Dieses Mal liefen wir leicht ansteigend durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt. Bei den Hirschköpfen angekommen lautete das gemeinsame Fazit: Es war ein sehr schöner Nachmittag! Verabredungen für zukünftige Unternehmungen wurden auch schon getroffen. Schließlich gab es noch eine kleine Überraschung für die Teilnehmenden. Eine Teilnehmerin schenkte jeder/jedem der Gruppe einen kleinen Rudbeckia-Blumenstrauß aus ihrem Garten.

E. Simon

Eselspaziergang durch die Streuobstwiesen

Nach fast 4-monatiger Pause haben wir das Kulturprogramm „Bewegen & Begegnen“ mit einem Sonderprogramm wiederaufgenommen.
Der Eselspaziergang durch die Streuobstwiesen ist eine beliebte Veranstaltung. Mit einer, durch die Corona-Krise bedingt, kleinen Gruppe sind wir bei herrlichem Sonnenschein losgezogen.
Zunächst mussten die Esel von der Weide geholt und „ausgehfertig“ gemacht werden. Dies war die Aufgabe von Frau Behrens vom Streuobstwiesen-Team. Nachdem sich dann Mensch und Tier gefunden hatten, konnten wir uns auf dem Weg zum Streuobstwiesenzentrum machen. Auf dem Weg gab es für die Esel viele Verlockungen in Form saftigen Grases, was zu vielen Stopps führte und wir nur langsam vorankamen. Eine besondere Herausforderung ist es, die Esel daran zu hindern, während es Spaziergangs ständig zu fressen. Das musste der ein oder andere Teilnehmer erfahren und da war auch schon mal Durchsetzungsvermögen gefragt.
Neben dem grünen Gras, ist auch sandiger Boden sehr verlockend, denn da kann sich der Esel mal kräftig wälzen. Auch dieses Schauspiel hatten wir auf unserem Weg. Nach einer erfrischenden Pause im Streuobstwiesenzentrum mit Wasser und köstlichem Apfelsaft, haben wir den Rückweg angetreten, bei dem es zu einer lustigen Begegnung zwischen Esel und Hund kam.
Mit ein bisschen Überredungskunst konnten die Esel dann auch wieder auf die Weide geführt werden und die Gruppe verabschiedete sich gut gelaunt voneinander. Für einige wird es nicht der letzte Eselspaziergang gewesen sein.
Wir danke der Dotter-Stiftung für die Finanzierung der Veranstaltung.

Der Hauptbahnhof - ein Denkmal im Wandel

Zu einer Führung über den Hauptbahnhof fand sich eine Gruppe interessierter Teilnehmer_innen am 05. März in der Eingangshalle des Hauptbahnhofs ein.  Bei dem 1-stündigen Rundgang, der wegen des schlechten Wetters nur innerhalb der Gebäude stattfand, erfuhren wir viel Interessantes über die Architektur und zum Hintergrund warum der Hauptbahnhof entstanden ist. Nach 10 Jahren Diskussion, wie und wo ein Bahnhof für die vielen Besucher Darmstadts gebaut werden soll, wurde der Hauptbahnhof an seinem jetzigen Standort errichtet. Ein traditionalistischer Bau mit Jugendstilelementen. Wunderschön der Fürstenbahnhof, der südlich an das Empfangsgebäude angebaut ist und heute ein Restaurant beherbergt. Die wertvollen und schön gestalteten Wände sind sehr beeindruckend. Neben einem Bankettsaal im unteren Bereich, der leider nicht mehr vollständig erhalten ist, gehörte auch ein eigener Bahnsteig, der Fürstenbahnsteig an Gleis 1, zur Ausstattung.

Nach einer guten Stunde, die wie im Flug vergangen war, dankten wir für die interessante und lebendig vorgetragene Führung und waren uns einig, dass wir mal wiederkommen und bei schönem Wetter die Außenanlagen anschauen werden. Ein schöner Nachmittag, den einige noch bei Kaffee und Kuchen ausklingen ließen.

Vier Jahreszeiten in der Kunst

eine Führung im Landesmuseum

Viele interessante Geschichten erzählten die von Frau Birgit Reibel ausgewählten Bilder beim Rundgang zu den vier Jahreszeiten in der Kunst. Mit sechs Bildern vom frühen 17. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts sah die Besuchergruppe sehr unterschiedliche Malweisen. 
Auch die Themen variierten sehr, die die jeweilige Jahreszeit darstellte. Ob „Dianas Heimkehr von der Jagd“ von Peter Paul Rubens, die „Schlittschuhläufer“ von Ernst Ludwig Kirchner oder von Walter Crane die vier Frauengestalten, die, jede für sich für eine Jahreszeit stand, fesselten die Betrachterinnen sehr.
Durch die Hinweise und Fragen von Frau Reibel wurden viele Details der Darstellungen und Bildkompositionen wahrgenommen. Die Aussagen der Bilder wurden aufmerksam befragt und interpretiert. Mit großem Mitgefühl, aber auch voller Bewunderung wurde die Ausstrahlung der „Iphigenie“ von Anselm Feuerbach betrachtet.
„Märzwind“ von Alois Delug, dieses Bild der flatternden Wäsche im Wind zeigt eine junge Frau und ihre drei Kinder. Das ältere Kind hilft bereits bei der Arbeit, während eines eher spielt und das kleinste Kind auf dem Arm der Mutter ruht, die mit der freien Hand einen Bezug anklammert. Mit diesem Motiv können die Besucherinnen eigene Erinnerungen oder Erfahrungen verknüpfen. Die „große Wäsche“ der früheren Zeit ist Schwerstarbeit gewesen. Der „Frühlingsreigen“ von Franz von Stuck schließt die Bildbetrachtungen ab.

Die reichliche Stunde durch vier Jahreszeiten der Kunst war im Nu vergangen und endete mit Dank an Frau Reibel, und einer kleinen Einkehr im Café Rodenstein.

"Sing mit!" am 15. Januar 2020

Ein sonnendurchfluteter Tag erzeugte gute Stimmung und Freude am Singen. Mit ihrer angenehmen und erfrischenden Art begleitete uns Singleiterin Angela  Brantzen. Unterstützt von Text-Heftchen konnten wir nach Herzenslust singen, summen, schunkeln. Die Palette der Lieder reichte von „Freut euch des Lebens“ -  „In einen Harung jung und schlank“ über „Freude schöner Götterfunken“ - „Du, du liegst mir im Herzen“ zu „So ein Tag, so wunderschön wie heute“.

Die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen beschwingt nach Hause und freuten sich zu hören, dass dieses Angebot im Laufe des Jahres mehrfach stattfinden wird.

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