Der Hauptbahnhof - ein Denkmal im Wandel

Zu einer Führung über den Hauptbahnhof fand sich eine Gruppe interessierter Teilnehmer_innen am 05. März in der Eingangshalle des Hauptbahnhofs ein.  Bei dem 1-stündigen Rundgang, der wegen des schlechten Wetters nur innerhalb der Gebäude stattfand, erfuhren wir viel Interessantes über die Architektur und zum Hintergrund warum der Hauptbahnhof entstanden ist. Nach 10 Jahren Diskussion, wie und wo ein Bahnhof für die vielen Besucher Darmstadts gebaut werden soll, wurde der Hauptbahnhof an seinem jetzigen Standort errichtet. Ein traditionalistischer Bau mit Jugendstilelementen. Wunderschön der Fürstenbahnhof, der südlich an das Empfangsgebäude angebaut ist und heute ein Restaurant beherbergt. Die wertvollen und schön gestalteten Wände sind sehr beeindruckend. Neben einem Bankettsaal im unteren Bereich, der leider nicht mehr vollständig erhalten ist, gehörte auch ein eigener Bahnsteig, der Fürstenbahnsteig an Gleis 1, zur Ausstattung.

Nach einer guten Stunde, die wie im Flug vergangen war, dankten wir für die interessante und lebendig vorgetragene Führung und waren uns einig, dass wir mal wiederkommen und bei schönem Wetter die Außenanlagen anschauen werden. Ein schöner Nachmittag, den einige noch bei Kaffee und Kuchen ausklingen ließen.

Vier Jahreszeiten in der Kunst

eine Führung im Landesmuseum

Viele interessante Geschichten erzählten die von Frau Birgit Reibel ausgewählten Bilder beim Rundgang zu den vier Jahreszeiten in der Kunst. Mit sechs Bildern vom frühen 17. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts sah die Besuchergruppe sehr unterschiedliche Malweisen. 
Auch die Themen variierten sehr, die die jeweilige Jahreszeit darstellte. Ob „Dianas Heimkehr von der Jagd“ von Peter Paul Rubens, die „Schlittschuhläufer“ von Ernst Ludwig Kirchner oder von Walter Crane die vier Frauengestalten, die, jede für sich für eine Jahreszeit stand, fesselten die Betrachterinnen sehr.
Durch die Hinweise und Fragen von Frau Reibel wurden viele Details der Darstellungen und Bildkompositionen wahrgenommen. Die Aussagen der Bilder wurden aufmerksam befragt und interpretiert. Mit großem Mitgefühl, aber auch voller Bewunderung wurde die Ausstrahlung der „Iphigenie“ von Anselm Feuerbach betrachtet.
„Märzwind“ von Alois Delug, dieses Bild der flatternden Wäsche im Wind zeigt eine junge Frau und ihre drei Kinder. Das ältere Kind hilft bereits bei der Arbeit, während eines eher spielt und das kleinste Kind auf dem Arm der Mutter ruht, die mit der freien Hand einen Bezug anklammert. Mit diesem Motiv können die Besucherinnen eigene Erinnerungen oder Erfahrungen verknüpfen. Die „große Wäsche“ der früheren Zeit ist Schwerstarbeit gewesen. Der „Frühlingsreigen“ von Franz von Stuck schließt die Bildbetrachtungen ab.

Die reichliche Stunde durch vier Jahreszeiten der Kunst war im Nu vergangen und endete mit Dank an Frau Reibel, und einer kleinen Einkehr im Café Rodenstein.

"Sing mit!" am 15. Januar 2020

Ein sonnendurchfluteter Tag erzeugte gute Stimmung und Freude am Singen. Mit ihrer angenehmen und erfrischenden Art begleitete uns Singleiterin Angela  Brantzen. Unterstützt von Text-Heftchen konnten wir nach Herzenslust singen, summen, schunkeln. Die Palette der Lieder reichte von „Freut euch des Lebens“ -  „In einen Harung jung und schlank“ über „Freude schöner Götterfunken“ - „Du, du liegst mir im Herzen“ zu „So ein Tag, so wunderschön wie heute“.

Die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen beschwingt nach Hause und freuten sich zu hören, dass dieses Angebot im Laufe des Jahres mehrfach stattfinden wird.

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06151 / 96 79 96

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