Spaziergang zum Goetheteich

Auch wenn die Wetterprognose nicht besonders gut war, den Spaziergang zum Goetheteich und um den Herrgottsberg wollten sich die Teilnehmenden nicht entgehen lassen. Gerne wären noch mehr Menschen mitgegangen …
Bei unserem Treffpunkt, dem Parkplatz zum Waldkunstpfad fanden alle ein Plätzchen für das Auto und bei bedecktem Himmel brachen wir auf in Richtung Goetheteich. Einige Teilnehmende wussten nicht, dass es den überhaupt gibt. Vorbei an einigen älteren und jüngeren Kunstwerken des Internationalen Waldkunstpfades, die zum Betrachten und Entdecken einluden, erreichten wir nach kurzer Zeit den Goetheteich mit der Schrifttafel.
Unser Weg führte uns weiter um den Herrgottsberg mit dem Goethefelsen, den wir von unten betrachteten, zum Bölle, wo wir es uns bei Kaffee und Kuchen gutgehen ließen. Gestärkt und ausgeruht führte uns der Rückweg wieder zum Parkplatz. Einstimmiges Votum beim Abschied, denn auch die Sonne kam kurz zum Vorschein: „Was für ein schöner Tag!“

Eselspaziergänge

Der Eselspaziergang durch die Eberstädter Streuobstwiesen wird im regulären Programm zwei Mal im Jahr angeboten. Es ist eine unserer beliebtesten Veranstaltungen.
Da wir das Programm umgestellt und auf die Coronabedingungen angepasst haben, findet der Eselspaziergang seit Juli monatlich statt.
Zu Beginn des Spaziergangs mit den Eseln Max, Felix, Henry und Samu holen wir die Esel auf der Weide ab und dort werden sie von Frau Behrens für den Spaziergang vorbereitet. Beim ersten Kontakt auf der Weide finden sich meistens Esel und Mensch, wobei nicht immer klar ist, wer wen ausgesucht hat …
Unser Weg führt uns durch die Streuobstwiesen zum Streuobstwiesenzentrum und wieder zurück zur Weide. Auf dem Weg bleiben die Esel gerne mal stehen, um am Wegesrand zu fressen. Sie davon abzuhalten, ist nicht immer ganz einfach und der ein oder andere Teilnehmer lernt sich im Laufe des Spaziergangs durchzusetzen.
Nach einer Pause mit leckerem Apfelsaft treten wir vom Streuobstwiesenzentrum aus den Rückweg an. Je länger der Kontakt mit den Eselmännern ist, desto sicherer werden die Menschen, die den Esel führen und am Ende des Spaziergangs ist der Abschied manchmal schwer.
Bis auf weiteres werden wir die Spaziergänge durch Bilder der jeweiligen Veranstaltung dokumentieren. So besteht die Möglichkeit, die Stimmung aufzunehmen und sich einen Eindruck zu verschaffen.  

Führung im Prinz-Georg-Garten

Zu einer Führung für alle Sinne trafen sich Menschen mit und ohne Demenz auf Einladung des DemenzForumsDarmstadt am 17. September im Prinz-Georg-Garten. Dank einer Spende der Firma Kahrhof konnte diese Führung durchgeführt werden. Bei herrlichem Spätsommerwetter führte Udo Steinbeck die Gruppe sehr unterhaltsam durch den Prinz-Georg-Garten und wusste Interessantes über die Architektur und die Botanik zu berichten. Aber auch die Sinne kamen nicht zu kurz, denn die vielen Blumen und Kräuter luden zum Riechen und Schmecken ein. Den schönen Nachmittag ließen die Teilnehmenden im Herrengarten-Café ausklingen.

Besuch im Vivarium

Wie geplant konnte am 01. September unser Besuch im Vivarium stattfinden. Leider konnten wir jedoch nicht zu den Afrikanischen Zwergziegen, die im Streichelzoo leben.
Bei schönstem Spätsommerwetter führte Herr Velte die Gruppe zu ausgewählten Gehegen, da die Tierhäuser teilweise und der Streichelzoo wegen der Pandemie geschlossen waren.
Die erste Station war bei den Schopfmakaken und Herr Velte berichtete vom Erhaltungszuchtprogramm an dem der Zoo beteiligt ist. Weitere Tiere über die wir interessante Informationen bekamen, waren der Säbelschnäbler, die Säbelantilopen und die Riesenschildkröten - letztere können ein beträchtliches Alter und Gewicht erreichen. Der weitere Weg führte uns dann zu den Flamingos, über deren Fress- und Schlafgewohnheiten wir einiges erfuhren. Den Abschluss des Rundgangs bildeten Stopps beim Deutschen Karakulschaf, einer alten Haustierrasse, die vom Aussterben bedroht ist und den Vikunjas, einer kleinen Kamelart, die in Mittelamerika beheimatet ist und auch vom Aussterben bedroht war.
Nachdem der Wissenshunger gestillt war, konnte dann auch dem Kuchenhunger und Kaffeedurst im Cafè Eulenblick abgeholfen werden. Ein schöner Nachmittag, der nach einer Wiederholung ruft.

 

Spaziergang zum Ludwigsturm

Im Sinne des Kulturprogramms „Bewegen & Begegnen“ hat sich eine kleine Gruppe zum Spaziergang zum Ludwigsturm getroffen. Angesichts der hohen Temperaturen hat die Gruppe auf dem kürzesten Weg den Bessunger Hausberg erklommen. Leider konnten wir die großartige Aussicht nur durch einen Bauzaun genießen, aber wir haben doch den ein oder anderen schönen Blick erhaschen können.

Anschließen ging es dann zum wohlverdienten Kaffeetrinken in die Ludwigsklause. Bei sehr leckerem Kuchen, Kaffee und kalten Getränken wurde geplaudert. Nach der Stärkung und als die Wespen zu aufdringlich wurden, sind wir wieder zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Bei der Verabschiedung waren sich alle einig, dass dies ein wunderschöner Nachmittag war, der allen gut gefallen hat und nach einer Wiederholung verlangt.

Spaziergang zum Steinbrücker Teich

Eine frohgestimmte Gruppe traf sich am Donnerstag, 30. Juli 2020, auf dem „Parkplatz an den Hirschköpfen“ in der Dieburger Straße für einen Spaziergang zum Oberwaldhaus. Es war sehr warm, aber der Himmel war blau und die Sonne strahlte. Wegen des hohen Personenaufkommens durch den Ferienbetrieb am Steinbrücker Teich wurde seitens Frau Nenner vorgeschlagen, die Route zu ändern und den Weg entlang des Oberfelds zu wählen. Der Blick auf das abgeerntete Feld vermittelte einen Eindruck von der beeindruckenden Größe des Oberfeldes. Verpackte Strohballen und die besondere Beleuchtung am Nachmittag zeigten den kommenden Spätsommer an. Bei lebhaften Gesprächen war bald der Wald mit seiner angenehmen Kühle erreicht. Die Spuren vergangener Stürme und Unwetter lieferten Gesprächsstoff über Klimawandel und Forstwirtschaft. Nach kurzer Zeit waren wir am Oberwaldhaus angekommen. Alle freuten sich unter hohen Bäumen ein angenehmes Plätzchen zu finden. Mit Kaffee und Kuchen fühlten wir uns beschenkt und für den Rückweg gestärkt. Dieses Mal liefen wir leicht ansteigend durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt. Bei den Hirschköpfen angekommen lautete das gemeinsame Fazit: Es war ein sehr schöner Nachmittag! Verabredungen für zukünftige Unternehmungen wurden auch schon getroffen. Schließlich gab es noch eine kleine Überraschung für die Teilnehmenden. Eine Teilnehmerin schenkte jeder/jedem der Gruppe einen kleinen Rudbeckia-Blumenstrauß aus ihrem Garten.

E. Simon

Eselspaziergang durch die Streuobstwiesen

Nach fast 4-monatiger Pause haben wir das Kulturprogramm „Bewegen & Begegnen“ mit einem Sonderprogramm wiederaufgenommen.
Der Eselspaziergang durch die Streuobstwiesen ist eine beliebte Veranstaltung. Mit einer, durch die Corona-Krise bedingt, kleinen Gruppe sind wir bei herrlichem Sonnenschein losgezogen.
Zunächst mussten die Esel von der Weide geholt und „ausgehfertig“ gemacht werden. Dies war die Aufgabe von Frau Behrens vom Streuobstwiesen-Team. Nachdem sich dann Mensch und Tier gefunden hatten, konnten wir uns auf dem Weg zum Streuobstwiesenzentrum machen. Auf dem Weg gab es für die Esel viele Verlockungen in Form saftigen Grases, was zu vielen Stopps führte und wir nur langsam vorankamen. Eine besondere Herausforderung ist es, die Esel daran zu hindern, während es Spaziergangs ständig zu fressen. Das musste der ein oder andere Teilnehmer erfahren und da war auch schon mal Durchsetzungsvermögen gefragt.
Neben dem grünen Gras, ist auch sandiger Boden sehr verlockend, denn da kann sich der Esel mal kräftig wälzen. Auch dieses Schauspiel hatten wir auf unserem Weg. Nach einer erfrischenden Pause im Streuobstwiesenzentrum mit Wasser und köstlichem Apfelsaft, haben wir den Rückweg angetreten, bei dem es zu einer lustigen Begegnung zwischen Esel und Hund kam.
Mit ein bisschen Überredungskunst konnten die Esel dann auch wieder auf die Weide geführt werden und die Gruppe verabschiedete sich gut gelaunt voneinander. Für einige wird es nicht der letzte Eselspaziergang gewesen sein.
Wir danke der Dotter-Stiftung für die Finanzierung der Veranstaltung.

Der Hauptbahnhof - ein Denkmal im Wandel

Zu einer Führung über den Hauptbahnhof fand sich eine Gruppe interessierter Teilnehmer_innen am 05. März in der Eingangshalle des Hauptbahnhofs ein.  Bei dem 1-stündigen Rundgang, der wegen des schlechten Wetters nur innerhalb der Gebäude stattfand, erfuhren wir viel Interessantes über die Architektur und zum Hintergrund warum der Hauptbahnhof entstanden ist. Nach 10 Jahren Diskussion, wie und wo ein Bahnhof für die vielen Besucher Darmstadts gebaut werden soll, wurde der Hauptbahnhof an seinem jetzigen Standort errichtet. Ein traditionalistischer Bau mit Jugendstilelementen. Wunderschön der Fürstenbahnhof, der südlich an das Empfangsgebäude angebaut ist und heute ein Restaurant beherbergt. Die wertvollen und schön gestalteten Wände sind sehr beeindruckend. Neben einem Bankettsaal im unteren Bereich, der leider nicht mehr vollständig erhalten ist, gehörte auch ein eigener Bahnsteig, der Fürstenbahnsteig an Gleis 1, zur Ausstattung.

Nach einer guten Stunde, die wie im Flug vergangen war, dankten wir für die interessante und lebendig vorgetragene Führung und waren uns einig, dass wir mal wiederkommen und bei schönem Wetter die Außenanlagen anschauen werden. Ein schöner Nachmittag, den einige noch bei Kaffee und Kuchen ausklingen ließen.

Vier Jahreszeiten in der Kunst

eine Führung im Landesmuseum

Viele interessante Geschichten erzählten die von Frau Birgit Reibel ausgewählten Bilder beim Rundgang zu den vier Jahreszeiten in der Kunst. Mit sechs Bildern vom frühen 17. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts sah die Besuchergruppe sehr unterschiedliche Malweisen. 
Auch die Themen variierten sehr, die die jeweilige Jahreszeit darstellte. Ob „Dianas Heimkehr von der Jagd“ von Peter Paul Rubens, die „Schlittschuhläufer“ von Ernst Ludwig Kirchner oder von Walter Crane die vier Frauengestalten, die, jede für sich für eine Jahreszeit stand, fesselten die Betrachterinnen sehr.
Durch die Hinweise und Fragen von Frau Reibel wurden viele Details der Darstellungen und Bildkompositionen wahrgenommen. Die Aussagen der Bilder wurden aufmerksam befragt und interpretiert. Mit großem Mitgefühl, aber auch voller Bewunderung wurde die Ausstrahlung der „Iphigenie“ von Anselm Feuerbach betrachtet.
„Märzwind“ von Alois Delug, dieses Bild der flatternden Wäsche im Wind zeigt eine junge Frau und ihre drei Kinder. Das ältere Kind hilft bereits bei der Arbeit, während eines eher spielt und das kleinste Kind auf dem Arm der Mutter ruht, die mit der freien Hand einen Bezug anklammert. Mit diesem Motiv können die Besucherinnen eigene Erinnerungen oder Erfahrungen verknüpfen. Die „große Wäsche“ der früheren Zeit ist Schwerstarbeit gewesen. Der „Frühlingsreigen“ von Franz von Stuck schließt die Bildbetrachtungen ab.

Die reichliche Stunde durch vier Jahreszeiten der Kunst war im Nu vergangen und endete mit Dank an Frau Reibel, und einer kleinen Einkehr im Café Rodenstein.

"Sing mit!" am 15. Januar 2020

Ein sonnendurchfluteter Tag erzeugte gute Stimmung und Freude am Singen. Mit ihrer angenehmen und erfrischenden Art begleitete uns Singleiterin Angela  Brantzen. Unterstützt von Text-Heftchen konnten wir nach Herzenslust singen, summen, schunkeln. Die Palette der Lieder reichte von „Freut euch des Lebens“ -  „In einen Harung jung und schlank“ über „Freude schöner Götterfunken“ - „Du, du liegst mir im Herzen“ zu „So ein Tag, so wunderschön wie heute“.

Die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen beschwingt nach Hause und freuten sich zu hören, dass dieses Angebot im Laufe des Jahres mehrfach stattfinden wird.

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