
Der Bau ist geschafft, dessen Finanzierung zu großen Teilen gedeckt – nun brauchen wir Hilfe für die Initiierung neuer Projekte, damit aus Räumen echte Gemeinschaft entstehen kann. Diese Projekte müssen hauptamtlich begleitet und koordiniert werden. Aktuell begleiten wir insgesamt 67 Ehrenamtliche, die sich derzeit in verschiedensten Betreuungsgruppen, Gesprächskreisen, Bewegungsangeboten und Hausbesuchsdiensten engagieren und uns bei zahlreichen Veranstaltungen unterstützen. Mit den wachsenden Angeboten gehen wir auch von einer weiterhin steigenden Anzahl an Ehrenamtlichen aus, die wir für die neuen Angebote brauchen.
Für unser Projekt "Memory-Haus" entstanden nach aktuellem Stand
- für den Umbau des Jugendhauses in ein Haus der Demenz und
- für die energetische Sanierung auf ein Energie-Effizienz-Niveau von 55 EE
Umbaukosten von insgesamt 1.907 Millionen €.
Über Förderkredite wird derzeit die fehlende Summe zwischenfinanziert. Jede weitere Spende hilft, diese Kosten weiter zu minimieren und die letzten Finanzlücken zu schließen. Aus diesem Grund sind wir auch weiterhin auf Ihre großzügigen Spenden angewiesen.
Manpower, Mobiliar und Inneneinrichtung:
Was wäre ein leeres Haus ohne die entsprechenden Angebote, die es mit Leben füllen und deren Inneneinrichtung. Folgende Spenden unterstützen die Realisierung weiterer Projekte im neuen Memory Haus ganz maßgeblich, um für Betroffene und deren Zu- und Angeöhrige dazusein:
und der stattlichen Gesamtsumme von 34.500 € von unseren Einzelspendern.
Am 4. Dezember war es soweit: Das Demenz Forum zog ins neue Memory Haus ein. Viele Arbeiten mussten noch nach dem Einzug fertiggestellt werden, aber die wichtigsten Dinge, um arbeiten zu können warteten darauf benutzt zu werden. Inzwischen fehlen wirklich nur noch Kleinigkeiten, wie z.B. die auf Maß geschreinerten Sitzbänke in den Fensternieschen. Nach und nach starteten die ersten neuen Angebote mit den neuen Flächen, die nun dafür genutzt werden können und erste Vermietungen von Saal und Schulungsraum liefen an.
Die neue Geschäftsstelle befindet sich in der Heinheimer Str. 54 in unmittelbarer Nähe des Riegerplatzes. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir persönliche Beratungen nur nach telefonischer Terminvereinbarung machen können. (Dies gilt nicht für Menschen mit Demenz; hier versuchen wir uns auf jeden Fall Zeit zu nehmen, wenn Sie vorbeikommen.) Abgesehen von unserer regulären Beratung besteht nun mit dem Memory Café zweimal in der Woche die Möglichkeit auch spontan ohne Termin vorbeizukommen, sich von unseren Ehrenamtlern beraten und Produkte der Dementhek erläutern zu lassen.
Wir sind in der Regel zu normalen Geschäftszeiten zwischen 10:00 und 16:00 Uhr telefonisch erreichbar.
Manchmal telefonieren wir vielleicht auf einem anderen Apparat (Achtung: Kein Besetzt-Zeichen!) oder sitzen in einer Beratung oder einer Besprechung. Wenn wir telefonisch nicht erreichbar sind, läuft ein Anrufbeantworter, auf den Sie Ihre Nachrichten aufsprechen können.
Wir versuchen, Sie auf jeden Fall möglichst schnell zurückrufen.
Sie können uns gerne eine Nachricht per Kontaktformular senden.
Der Estrich wurde vor kurzem gegossen und derzeit sind Malerarbeiten und Bodenbeläge an der Reihe. Der Innenausbau läuft also auf Hochtouren und wir sind auf der Zielgeraden, was die Fertigstellung des Hauses angeht. In den nächsten Tagen geht es schon um die Küchenausstattung, die aktuell geplant wird. So langsam wird der Umzug tatsächlich greifbar für uns.
Inhaltlich bereiten wir uns auf die Umsetzung der ersten Projekte im Haus vor. Die ersten Schulungen für das Memory-Café starten bald, unser Herzensprojekt des neuen Hauses, in welchem spontane Beratungen möglich sein werden. 12 Ehrenamtliche werden hierfür gezielt geschult.
Darüber hinaus wird fleißig ausgemistet, da nur das mit ins neue Haus einziehen soll, was tatsächlich auch gebraucht wird.
Endlich hängt es, das Banner am neuen Memory-Haus, dem offenen Haus der Demenz, das das DemenzForumDarmstadt derzeit baut. Die Rohbauarbeiten sind abgeschlossen, das Dach ist gedeckt, die Photovoltaik-Anlage montiert, und die Fenster zum großen Teil sind eingebaut. Das DemenzForum hat das Haus in der Heinheimer Str. 54 gekauft und sorgt für die energetische Sanierung und den Umbau vom Jugendhaus in ein Haus der Demenz mit Beratungsstelle, Unterstützungsangeboten, offenem Café und Dementhek.
„Wir wollen uns mit dem Banner bei unseren Großspendern und den Stiftungen bedanken, ohne die dieses Projekt nicht möglich wäre“, sagt Brigitte Harth, langjährige Geschäftsführerin des DemenzForums und aktuell noch zuständig für das Memory-Haus und die Finanzierung. „Aber wir wollen auch den vielen Interessierten die Frage beantworten, was denn aus dem ehemaligen Max-Rieger-Heim nun eigentlich wird.“
Harth kündigt an, dass es im neuen Jahr weitere Baustellenbegehungen geben wird, für alle, die Lust haben, mal hinter die Bau-Kulissen zu schauen. „Wir gehen davon aus, dass wir im kommenden Herbst die entsprechende Eröffnungsparty feiern können“.
Im Rahmen der Klausurtagung des DemenzForums bestaunte das Team am 31.10.2023 die bislang erreichten Baufortschritte auf der Baustelle. Im nächsten Schritt geht es schon jetzt darum, gemeinsam mit der Firma Caparol ein Farbkonzept zu entwerfen, welches optimale Bedingungen für die unterschiedlichen Bereiche des Hauses schaffen soll.
Wir haben angefangen zu bauen. Im Mai sind die Parkettböden entfernt worden; erstaunlicherweise waren sie von so guter Qualität, dass es sich anbot, sie bei der Renovierung wieder zu verwenden. Dankenswerterweise durften wir die brauchbaren Teile in der Garage unserer Nachbarn, dem Mietshaus der Kirchengemeinde, zwischenlagern. Das Parkett reicht aus, um im Saal im ersten Obergeschoss wieder eingebaut zu werden. Im Erdgeschoss muss dann eine andere Lösung her; hier werden zu viele Wände verschoben.
Aktuell ist das Abrissunternehmen im Haus aktiv, und die Schutt-Container vor dem Haus füllen sich wieder und wieder. Da staubt es manchmal schon ziemlich heftig, wenn man zufällig im falschen Moment durch die Müllerstraße läuft!
Wir wollen mit unserem Memory-Haus ein offenes Haus der Demenz in Darmstadt, das als Anlaufstelle für alle am Thema Demenz Interessierten fungiert und das nicht nur Informationen, Unterstützung und Freizeitangebote vermittelt, sondern sichtbar als Teil des Stadtbildes für die demenzfreundliche Stadt Darmstadt steht. Wir möchten ein Haus der Demenz etablieren, das offen und für Betroffene leicht zugänglich ist. Dabei geht es zum einen darum, die Zugangsschwellen zu senken und neue offene Angebote wie z. B. eine „Dementhek“ zu kreieren. Zum anderen geht es uns aber auch um die (positive) Sichtbarmachung des Themas Demenz. Wir möchten Mut machen.
Unser Haus der Demenz soll natürlich Unterstützung in Krisenzeiten anbieten, aber auch für Begegnungsmöglichkeiten stehen, für gemeinsame Freizeitaktivitäten und für gute Stimmung mit netten Menschen. Wir wollen ein Haus, das nicht nur das Schwere thematisiert, sondern welches vermittelt: Das Leben geht auch mit einer Demenz weiter! Ähnlich wie ein Hospiz dem Sterben ein wenig den Schrecken nehmen kann, wollen wir mit unserem Memory-Haus dem Leben mit Demenz Perspektive geben.
Ganz konkret: Die Immobilie, deren Umbau wir im Moment prüfen, ist in unseren Augen gut geeignet für ein Haus der Demenz. Das ehemalige Jugendhaus liegt mitten im lebendigen Martinsviertel in Darmstadt und ist hell, freundlich und offen. Das DemenzForum würde primär Erdgeschoss und Obergeschoss mit ca. 215 m² nutzen.
Im Erdgeschoss wollen wir im Eingangsbereich einen offenen Raum einrichten für spontane Kontakte und ad hoc-Beratungen und –Gespräche; außerdem befinden sich dort die Büro- und Beratungsräume.
Im Obergeschoss im großen Saal wollen wir Halbtagsbetreuung (nach § 45 SGB XI) anbieten, den Saal aber auch für Veranstaltungen nutzen.
Das Untergeschoss dient als Kellerraum und beinhaltet einen zusätzlichen Seminarraum und einen weiteren Beratungsraum.
Das Memory-Haus soll als offene Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Demenz nicht nur ein soziales Vorzeigeprojekt werden, sondern auch ein ökologisches. Das ehemalige Jugendhaus Max-Rieger-Heim in der Heinheimer Str. 54 wird energetisch saniert und wird den Energiestandard 55 EE erreichen - mit Photovoltaik-Anlage und Wärmepumpe. Außerdem wird das Haus barrierefrei gemacht und erhält einen Aufzug über alle Stockwerke.
DIe Kosten dafür sind aktuell mit 1,516 Mio. € veranschlagt. Das ist für das DemenzForum eine riesige Menge Geld - allerdings haben wir bereits Zusagen über 1 Mio € erhalten (das allermeiste über Stiftungen) und suchen weiterhin fleißig Financiers.